Olympic Team Austria erfüllt mit 18 Medaillen hohe Erwartungshaltung
Das Olympic Team Austria hat bei den XXV. Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 mit insgesamt 18 Medaillen die hohe Erwartungshaltung erfüllt. Die Ausbeute von fünf Gold-, acht Silber- sowie fünf Bronzemedaillen bedeutet die vierterfolgreichste ÖOC-Bilanz in der Geschichte von Olympischen Winterspielen und nach Abschluss aller Bewerbe Platz neun im Medaillenspiegel. Gesamt holten Österreichs Athlet:innen 58 Diplom-Plätze unter den besten Acht und 77 Top-10-Platzierungen.„Ich bin wirklich sehr zufrieden. Einerseits mit der Medaillenausbeute, andererseits ist mit Blick auf die zahlreichen Spitzenplätze die enorme Breite des Teams hervorzuheben“, resümiert ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer aus Gmunden. Erfolgreicher war Österreich bei Olympischen Winterspielen lediglich in Turin 2006 (23 - 9/7/7), Peking 2022 (18 - 7/7/4) und Albertville 1992 (21 - 6/7/8). Bemerkenswert ist zudem, dass das ÖOC-Team zum elften Mal in Folge unter den zehn besten Nationen im Medaillenspiegel landet – Platz neun. Highlight aus OÖ-Sicht war die Silbermedaille von Vincent Kriechmayr, die er gemeinsam in der Alpinen Team Kombination mit Manuel Feller holte. Es war somit die erste OÖ-Medaille bei den Alpinen seit Bronze von Hannes Trinkl 1998 in Nagano.
OÖ-Medaillen bei Olympischen Winterspielen
1994 Lillehammer: 2x Silber: Andreas Goldberger (Skispringen, Einzel Großschanze, Team Normalschanze)
Nagano 1998: Bronze Hannes Trinkl (Abfahrt), Bronze: Christian Hoffmann (Langlauf, 50 km Freistil)
2002 Salt Lake City: Gold: Christian Hoffmann (Langlauf, 50 km Freistil)
2014 Sotschi: Silber: Michael Hayböck und Thomas Diethart (Skispringen Großschanze Team)
2026 Mailand und Cortina: Vincent Kriechmayr (Silber Alpine Team Kombination)
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